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Die angehenden Werker entfernen die Stationen des in die Jahre gekommenen Walderlebnispfads - sobald der Bewilligungsbescheid vorliegt, soll am Hennesee der neue „Sinne-Weg“ entstehen. Foto: Stadt MeschedeEtwas erleben - für viele Kinder und Jugendliche findet das am Fernseher oder dem PC statt. Dabei gibt es nicht virtuell, sondern ganz real jede Menge zu entdecken - zum Beispiel im heimischen Wald. Der Geruch von Pflanzen und Waldboden, die Geräusche von Singvögeln oder knackenden Zweigen, der Geschmack von Beeren und Waldpilzen.

Der „Sinne-Weg“, der künftig am Hennesee entstehen soll, will eben dazu anregen. Bei den Baumaßnahmen mit dabei: Auszubildende des Josefsheims Bigge.
Die angehenden Werker entfernen die Stationen des in die Jahre gekommenen Walderlebnispfads - sobald der Bewilligungsbescheid vorliegt, soll am Hennesee der neue „Sinne-Weg“ entstehen. Foto: Stadt Meschede
Meschedes Bürgermeister Uli Hess und Hans von der Goltz, Leiter des Regionalforstamts Oberes Sauerland, informierten sich vor Ort über das Projekt. Das Ziel: „Selbst etwas entwickeln aus dem, was im Wald vorkommt; einen Zugang vermitteln vom Erleben von Natur“, erläutert Hans von der Goltz. Die „Patenschaft“ für den „Sinne-Weg“ soll die Grundschule „Am Rautenschemm“ übernehmen. Zum einen wegen der direkten „Nachbarschaft“; zum anderen aber auch, weil an der Grundschule durch den geplanten Henne-Boulevard das Thema Natur ohnehin eine besondere Bedeutung bekommen wird, so Bürgermeister Uli Hess.

Für Hans von der Goltz ist der Weg ein kleiner Baustein zur Umweltbildung - „eine Möglichkeit, interaktiv Natur zu gestalten.“ Ein Beispiel für eine Station: Im Umfeld eines Bienenvolkes könnte eine Bepflanzung entstehen - „und zwar so, dass die Bienen auch im zeitigen Frühjahr oder im Herbst noch Nahrung finden.“ Insgesamt dreizehn Stationen soll der Sinne-Weg bekommen - „der Hennesee wird dadurch noch ein Stück attraktiver“, freut sich Bürgermeister Uli Hess. Der Weg soll den alten Walderlebnispfad ersetzen, der in die Jahre gekommen ist.

Auszubildende des Bigger Josefsheims aktiv dabei

Die alten Stationen werden mittlerweile abgebaut - von jungen Menschen, die in der Josefsheim gGmbH in Bigge eine Ausbildung zum „Werker in der Forstwirtschaft“ absolvieren. Dieser Ausbildungsgang richtet sich an Jugendliche mit einer Lernbehinderung - die Kombination von Berufsschul- mit praktischen Inhalten soll den jungen Menschen gute Voraussetzung für eine Tätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt bringen. Sie werden auch die neuen Stationen des „Sinne-Wegs“ aufstellen - umgesetzt werden soll das Projekt unter dem Dach der LEADER-Region „4 mitten im Sauerland“.

Bis zu 16.000 Euro sollen aus LEADER-Mitteln dafür fließen - die Hälfte der Gesamtkosten. Die andere Hälfte kommen von den Projektpartnern Stadt Meschede, Regionalforstamt, Josefsheim gGmbH und der Volksbank Sauerland - teils in Form von Geld, teils als „Muskelhypothek“. Der Ruhrverband stellt die nötigen Flächen zur Verfügung. Starten sollen die Arbeiten am „Sinne-Weg“, sobald der nötige Bewilligungsbescheid vorliegt. Hans von der Goltz rechnet dann mit einer Fertigstellung zum Frühjahr 2011 - und mit jeder Menge Wald-Erlebnisse für große und kleine Menschen: „Wir wollen die Diskrepanz überbrücken zwischen dem Alltagsleben der Kinder - und dem, was wirklich wichtig ist.“ Bürgermeister Uli Hess formuliert es so: „Ich würde mir wünschen, dass von hier aus viele Kinder mit dreckigen Händen nach Hause kommen.“

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