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Große Freude über ein Schreiben der Bezirksregierung Arnsberg: Assinghausen darf auch weiterhin das Prädikat „Erholungsort“ tragen. Nach einer Begehung Mitte Mai 2022 kam der Fachmann der Bezirksregierung, Friedrich Karl Hellmann, zu dem Ergebnis, dass die Voraussetzungen dafür vorhanden sind. „Viel Arbeit und Herzblut“ sei dafür nötig gewesen, sagt Ortsvorsteher Ingo Hanfland.



Etwa alle zehn Jahre wird dieses Qualitäts-Merkmal überprüft. Assinghausen wurde anhand einer Checkliste, in der die verschiedenen Anerkennungsvoraussetzungen zusammengestellt worden sind, erneut unter die Lupe genommen. Außerdem stand der Besuch eines Mitarbeiters der Bezirksregierung vor Ort an. Dieser war offenbar sehr angetan vom alten und neuen Erholungsort: „Das Bundesgolddorf und zertifizierte Rosendorf weist mit seiner restaurierten Fachwerkkulisse und diversen Ruhebereichen einen äußerst gepflegten Eindruck auf“, lobt der Gutachter.


Die in kleinen Parkanlagen, Erholungsbereichen und zahlreichen Vorgärten angepflanzten, verschiedenen Rosensorten verliehen Assinghausen „eine besondere Ausstrahlung“, heißt es in dem Schreiben. Sie bildeten „einen schönen Konrast zu der schwarz-weißen Fachwerkkulisse des historischen Dorfes“. Auch die Mitglieder des Landesfachbeirates für Kurorte, Erholungsorte und Heilquellen haben sich der Beurteilung ebenfalls angeschlossen.


Somit gratuliert Friedrich-Karl Hellmann dem Rosendorf nun schriftlich zur „Reprädikatisierung“. Viel wurde getan in den letzten Jahren in Assinghausen, angeführt vom 2009 gegründeten Dorfgemeinschaftsverein. Große und kleine Projekte – vom Anbringen von Schildern mit den alten Hausnamen bis hin zum Bau eines Aussichtspunktes auf dem Kleinen Schirmberg - wurden mit vereinten Kräften gestemmt. „Höhepunkt war sicherlich der Rosen-Rosenkranz am Küsterland“, erklärt Ingo Hanfland, der seit 2008 Ortsvorsteher ist.

"Rosen-Rosenkranz"

Gemeinsam mit Rosenverein und Kirchengemeinde konnte dieses Leader-Projekt umgesetzt und 2018 eingeweiht werden. Aktuell bis auf kleinere Restarbeiten fertig ist das Froschbecken am Küsterland als Leader-Kleinprojekt. Bei allem sei der Zusammenhalt das wichtigste Element: „Sonst geht das nicht – wir machen ja hier alles selber“, betont Ingo Hanfland. Bürgermeister Wolfgang Fischer freut sich mit Assinghausen über die erneute Auszeichnung.

Darin zeige sich besonders der Stellenwert des ehrenamtlichen Engagements im Ort: „Dabei sind die Angebote, die für Gäste und Einheimische geschaffen worden sind, nur ein Schwerpunkt. Was zählt, ist vor allem auch der Zusammenhalt im Dorf - und das gemeinsame Engagement für die Gemeinschaft.“