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Im Jahr 1909 erhielt das Bigger Schiffchen seine Schankerlaubnis. Foto: Gasthof CanisiusAm heutigen "Tag der freien Stühle" an dem die Gastronomen auf ihre prekäre Situation aufmerksam machen, jährt sich übrigens auch ein Ereignis des altehrwürden Bigger Gasthofs Canisius, besser bekannt als das "Schiffchen". Vor genau 111 Jahren am 24. April 1909 erhielt Franz Canisius die Schankerlaubnis. Und sie ist auch heute noch gültig. Hoffen wir, dass wir schon bald alle mal wieder auf ein Bierchen in unseren Lieblingskneipen vorbeischauen dürfen. Das Gebäude selbst wurde übrigens im Jahr 1717 errichtet.

Jeden Abend läuten seit Freitag in den katholischen Kirchen von Bigge und Olsberg sowie in der evangelischen Kirche in Olsberg die Glocken. Damit wird den vielen Menschen weltweit gedacht, die in der Corona-Krise helfen, durch ihre Arbeit andere unterstützen. Denen, die in Not und Sorge sind, soll es ein Zeichen von Hoffnung und Zuversicht sein:

Die Ultramembranfiltration im Wasserwerk Stockhausen: Die 66 Module enthalten insgesamt 3.300 Quadratmeter aktive Membranfläche. Bildnachweis: Hochsauerlandwasser GmbHEs ist die Zeit einer ernsten Herausforderung, in welche in diesem Jahr der Welttag des Wassers am 22. März fällt: Das neuartige Corona-Virus breitet sich aus und stellt die Gesellschaft, aber auch jeden Einzelnen vor zahlreiche Fragen. Eine davon können die Trinkwasserversorger in Deutschland aber schon jetzt beantworten: Trinkwasser, das nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik gewonnen, aufbereitet und verteilt wird, ist optimal gegen alle Viren - auch Corona-Viren - geschützt. Das hat das Umweltbundesamt in einer aktuellen Stellungnahme bekräftigt. Aus Sicht von Robert Dietrich, Technischer Geschäftsführer des heimischen Kommunalunternehmens Hochsauerlandwasser GmbH (HSW), ist das erfreulich - aber keineswegs überraschend. Denn Trinkwasser muss den extrem strengen Anforderungen der Trinkwasserverordnung entsprechen - „damit es uneingeschränkt als Lebensmittel genutzt werden kann“, so der HSW-Geschäftsführer.

Übung beim Deutschen Roten Kreuz. Foto: DRKIm Einsatzfall müssen mehrere Komponenten eines DRK-Verbandes zusammen Hand in Hand arbeiten. Aus diesem Grund übte Ausbilder Heiner Müthing kürzlich mit rund zehn Helfern die Zusammenarbeit zwischen den Schnittstellen in der Verpflegung, Betreuung, Technik und Sicherheit des Kreisverbands Brilon des Deutschen Roten Kreuzes. Einsätze sind nicht planbar, jede Situation erfordert eine individuelle Reaktion auf das Geschehen. Damit jedoch die Zusammenarbeit und die Grundstruktur stimmen, muss immer wieder geübt werden. Prozesse sollen so immer mehr optimiert werden, um im Ergebnis gute Qualität zu erzielen.

Pflanzaktion im Wald: Auch die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Olsberg-Bestwig packen an für Umwelt- und Naturschutz. Foto: Archiv Stadt OlsbergGemeinsam packen die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Olsberg-Bestwig und das Team des Landesbetriebs Wald und Holz NRW an für Umwelt- und Naturschutz: Sie veranstalten am Donnerstag, 26. März 2020, eine Pflanzaktion. Dann werden im heimischen Raum Waldstücke aufgeforstet, die von Trockenheit, Borkenkäferbefall und Windbruch besonders betroffen sind. Für den heimischen Forst selbst etwas tun - diese Initiative entwickelte Lehrer Jürgen Recksiek, der dafür schnell die Unterstützung von Landesbetrieb, Schulleitung sowie Schülerinnen und Schülern fand.

Der Musikverein Eintracht Olsberg bei den Proben. Foto: MusikvereinIm Februar 2020 ist das Große Blasorchester in den Genuss einer ganz besonderen Probe gekommen. Prof. Thomas Clamor hat sich zwei Stunden Zeit genommen, um mit dem Orchester an dem Stück „Mont Blanc“ zu arbeiten. Dabei gab es nicht nur für die Musiker an den Instrumenten, sondern auch für Dirigent Michael Lohmeier praxisnahe Tipps. Mit seiner sehr sympathischen und mitreißenden Art hatte er die volle Aufmerksamkeit der Musiker und es konnte ausführlich an unterschiedlichsten Passagen gearbeitet werden.