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 Bürgermeister Wolfgang Fischer (Mi.), der Bundestagsabgeordnete Prof. Dr. Patrick Sensburg (li.) und Martin Schwarz, Wald und Holz NRW, vor dem Trainingshaus im Zentrum HOLZ, das den Akteuren der Holzbranche für die Demonstration sowie Produkt- und Anwendungsschulungen zur Verfügung steht. Foto: Stadt OlsbergDas Bauen mit Holz übernimmt eine Schlüsselfunktion beim nachhaltigen und klimafreundlichen Bauen. Holzbauprodukte fungieren als Kohlenstoffspeicher, substituieren energieintensive und fossil geprägte Baumaterialien und reduzieren so in erheblichem Maße die bei der Herstellung von Gebäuden anfallende „graue Energie“. Gleichzeitig hilft das Bauen mit Holz den Waldbesitzenden die vielfältigen Funktionen des Klimaschützers Wald zu erhalten und die aktuelle Krise nach Sturm, Dürre und Borkenkäferbefall zu bewältigen.

Winfried Cruse. Foto: JosefsheimWinfried Cruse, pädagogischer Geschäftsführer des Josefsheims Bigge, wurde gestern, 20. August 2020, unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen feierlich von Bewohnern, Geschäftsführung sowie Kollegen verabschiedet. Nach 35 Jahren wird er Ende August gemeinsam mit seiner Frau Angela in den Ruhestand gehen. Bevor Cruse 2017 zum pädagogischen Geschäftsführer ernannt wurde, leitete er jahrelang den Fachdienst der Gründungseinrichtung der Josefsgesellschaft im Sauerland. Begonnen hatte seine berufliche Laufbahn als Stahlfacharbeiter in der ostwestfälischen Heimat. „Durch mein jugendliches Engagement bei den Pfadfindern war mir aber schon damals klar, dass mir der Zugang zum Menschen besonders liegt“, erzählt Cruse im Gespräch.

Wasserkammer im Wasserwerk Stockhausen: Die HSW beteiligt sich regelmäßig am freiwilligen Benachmarking der Wasserversorgungsunternehmen in NRW.  Foto: Hochsauerlandwasser GmbH Wo “steht” ein Wasserversorgungsunternehmen, wo sind seine Stärken, wo die Schwächen? Um diese Fragen zu beantworten, gibt es das so genannte “Benchmarking” der Trinkwasserversorgung in NRW. Dabei unterziehen sich Versorgungsunternehmen einer vergleichenden Kennzahlenanalyse. Die Hochsauerlandwasser GmbH (HSW) hat sich bereits zum 6. Mal an diesem freiwilligen Leistungsvergleich beteiligt. Verglichen werden dabei verschiedene Aspekte aus den Bereichen Effizienz, Versorgungssicherheit, Versorgungsqualität, Nachhaltigkeit und Kundenservice - und zwar unter Trinkwasserversorgern, die vergleichbare Strukturen und Voraussetzungen aufweisen.

Bürgermeister Wolfgang Fischer ließ sich von Mitarbeiter Andre Bathen die Wildkräuterbeseitigung mit heißem Wasser – ganz ohne Chemie - erläutern. Foto: Stadt OlsbergDampfend sprüht das 95 Grad heiße Wasser aus den Düsen. Der Löwenzahn kapituliert sofort: Schon kurz nach der Behandlung lässt er die Blätter hängen. Der Baubetriebshof der Stadt Olsberg hat ein neues Gerät angeschafft: Mit der Heißwasseranlage kann der Bewuchs an Straßenrändern und Fußwegen ohne Gift entfernt werden. Das heiße Wasser wird über einen vorne am Fahrzeug montierten Aufsatz ausgebracht. Auch in den kleinsten Ritzen zwischen Pflastersteinen erwischt die Neuanschaffung unerwünschtes Grün – und das alles nur mit heißem Wasser. „Eine gute Sache - vor allem für die Umwelt. Ganz ohne Gift können wir für saubere Straßenränder und Wege sorgen. Damit ist die Stadt Olsberg Vorreiter“, betont Olsbergs Bürgermeister Wolfgang Fischer. Seit Anfang Juni ist das umweltfreundliche Gerät im Einsatz.

aktuell rathaus250Seit 40 Jahren im Einsatz für die Bürgerinnen und Bürger: Meinolf Guntermann feiert am Donnerstag, 2. Juli 2020, bei der Stadt Olsberg sein 40-jähriges Jubiläum im öffentlichen Dienst. Nach Stationen beim HSK sowie den Arbeitsämtern in Düsseldorf und Meschede ist Meinolf Guntermann seit 1990 im früheren Sozialamt und heutigen Fachbereich „Bürgerservice, Öffentliche Ordnung, Soziales“ tätig, seit 2017 als stv. Leiter. Zu seinen Aufgaben zählen dort die fachliche Leitung des Teilfachbereichs Soziales und des Jobcenters, das Fallmanagement sowie die Leistungssachbearbeitung. Die Stadt Olsberg gratuliert Meinolf Guntermann zu seinem Jubiläum herzlich.

Ballons steigen zum Schulabschluss zum Abschied und als Zeichen des Aufbruchs in einen neuen Lebensabschnitt in den Himmel. Die Ballons nahmen die Wünsche der Kinder mit auf ihre Reise. Nicht nur den Schülerinnen und Schülern der Bigger Grundschule, sondern allen, wünschen wir alles Gute! Foto: Steffi BrüschkeAm Freitag ging für die Schülerinnen und Schüler - und sicherlich auch für die Eltern und Lehrerinnen und Lehrer - ein ungewöhnliches Schuljahr zuende. Ab März dominiert vom Homeschooling, eine lange Zeit ohne Freunde und Klassenkameraden und vor allem ein Schulabschluss ohne gemeinsame Feier - es war für alle Beteiligen ungewohnt und schwierig. Auch an der Bigger Grundschule konnten die Viertklässler nicht wie gewohnt verabschiedet werden. Aus der Not wurde aber eine Tugend und so ließen die Klassen und Lehrerinnen und Lehrer in Gruppen bunte Ballons zum Abschluss der gemeinsamen Zeit in den Himmel steigen.