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Die Ultramembranfiltration im Wasserwerk Stockhausen: Die 66 Module enthalten insgesamt 3.300 Quadratmeter aktive Membranfläche. Bildnachweis: Hochsauerlandwasser GmbHEs ist die Zeit einer ernsten Herausforderung, in welche in diesem Jahr der Welttag des Wassers am 22. März fällt: Das neuartige Corona-Virus breitet sich aus und stellt die Gesellschaft, aber auch jeden Einzelnen vor zahlreiche Fragen. Eine davon können die Trinkwasserversorger in Deutschland aber schon jetzt beantworten: Trinkwasser, das nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik gewonnen, aufbereitet und verteilt wird, ist optimal gegen alle Viren - auch Corona-Viren - geschützt. Das hat das Umweltbundesamt in einer aktuellen Stellungnahme bekräftigt. Aus Sicht von Robert Dietrich, Technischer Geschäftsführer des heimischen Kommunalunternehmens Hochsauerlandwasser GmbH (HSW), ist das erfreulich - aber keineswegs überraschend. Denn Trinkwasser muss den extrem strengen Anforderungen der Trinkwasserverordnung entsprechen - „damit es uneingeschränkt als Lebensmittel genutzt werden kann“, so der HSW-Geschäftsführer.

Übung beim Deutschen Roten Kreuz. Foto: DRKIm Einsatzfall müssen mehrere Komponenten eines DRK-Verbandes zusammen Hand in Hand arbeiten. Aus diesem Grund übte Ausbilder Heiner Müthing kürzlich mit rund zehn Helfern die Zusammenarbeit zwischen den Schnittstellen in der Verpflegung, Betreuung, Technik und Sicherheit des Kreisverbands Brilon des Deutschen Roten Kreuzes. Einsätze sind nicht planbar, jede Situation erfordert eine individuelle Reaktion auf das Geschehen. Damit jedoch die Zusammenarbeit und die Grundstruktur stimmen, muss immer wieder geübt werden. Prozesse sollen so immer mehr optimiert werden, um im Ergebnis gute Qualität zu erzielen.

Pflanzaktion im Wald: Auch die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Olsberg-Bestwig packen an für Umwelt- und Naturschutz. Foto: Archiv Stadt OlsbergGemeinsam packen die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Olsberg-Bestwig und das Team des Landesbetriebs Wald und Holz NRW an für Umwelt- und Naturschutz: Sie veranstalten am Donnerstag, 26. März 2020, eine Pflanzaktion. Dann werden im heimischen Raum Waldstücke aufgeforstet, die von Trockenheit, Borkenkäferbefall und Windbruch besonders betroffen sind. Für den heimischen Forst selbst etwas tun - diese Initiative entwickelte Lehrer Jürgen Recksiek, der dafür schnell die Unterstützung von Landesbetrieb, Schulleitung sowie Schülerinnen und Schülern fand.

Der Musikverein Eintracht Olsberg bei den Proben. Foto: MusikvereinIm Februar 2020 ist das Große Blasorchester in den Genuss einer ganz besonderen Probe gekommen. Prof. Thomas Clamor hat sich zwei Stunden Zeit genommen, um mit dem Orchester an dem Stück „Mont Blanc“ zu arbeiten. Dabei gab es nicht nur für die Musiker an den Instrumenten, sondern auch für Dirigent Michael Lohmeier praxisnahe Tipps. Mit seiner sehr sympathischen und mitreißenden Art hatte er die volle Aufmerksamkeit der Musiker und es konnte ausführlich an unterschiedlichsten Passagen gearbeitet werden.

Im letzten Jahr feierte die Theater-AG des Josefsheims ihr 30-jähriges Jubiläum. Auch im 31. Jahr lädt sie wieder zu ihren Auftritten ein. Foto: JosefsheimZweimal pro Woche treffen sich aktuell die rund 20 Mitglieder der Theater-AG des Josefsheims Bigge, um zu proben. Denn im März und April ist es wieder soweit: Die Gruppe präsentiert ihr neues Stück „Das große Abenteuer“. Seit nunmehr 31 Jahren besteht die Theater-Gruppe, in der Menschen mit verschiedenen Beeinträchtigungen aktiv sind. Einmal im Jahr präsentiert sie in mehreren Vorstellungen im Josef-Prior-Saal ein neues Stück. „Seit Januar haben wir die Probenarbeit intensiviert, um den Zuschauern im März und April wieder ein tolles Erlebnis bieten zu können“, sagt Jens Jung, der im Josefsheim arbeitet und die AG seit einigen Jahren ehrenamtlich leitet.

Beim Bigger Schützenfest im Juli 2019 schnupperte Pastor Christian Laubhold schon einmal, wie es so im Strunzertal ist. Foto: bigge-onlineSeit knapp einem halben Jahr ist Pastor Christian Laubhold nun im Pastoralverbund Bigge-Olsberg. Dekanatsjugendseelsorger ist er seit dem Jahr 2015. Nach seinem Theologiestudium in Paderborn und Rom war Pastor Laubhold ein knappes Jahr in der Schweiz. Zum Priester geweiht wurde er am 26. Mai 2007. Im August 2019 wurde der Seelsorger offiziell im Pastoralverbund Bigge-Olsberg eingeführt. Groß an das beschauliche Sauerland gewöhnen musste er sich aber nicht mehr, war er doch bereits sechs Jahre als Stadtkaplan in Brilon tätig und unterrichtete zudem Religion am Petrinum. Seine erste Vikarsstelle hatte er in Büren und er war als Diakon in Menden und Hagen tätig. Christian Laubhold stammt aus Dortmund-Aplerbeck. Bigge-Online hat ihn und den Pastoralverbundsleiter Dechant Richard Steilmann kürzlich zum Gespräch getroffen: