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Bürgermeister Wolfgang Fischer überreichte der Klasse 6 die Patenschaftsurkunde. Foto: Schule an der RuhraueSchon seit längerer Zeit ist den Schülerinnen und Schülern der Schule an der Ruhraue der achtlos weggeworfene Müll im Umfeld der Ruhraue ein Dorn im Auge. Um die Situation dort zu ändern, hat sich die Klasse 6 mit ihrer Klassenlehrerin Dorothee Franken dazu entschlossen, eine Patenschaft für die Einsammlung des Mülls zu übernehmen. Einmal im Monat werden nun die Ruhraue und der Weg „Unterm Hagen“ durch die Mädchen und Jungen vom Müll befreit. Für diesen Einsatz zum Schutz und Erhalt der gemeinsamen Umwelt und um einen Beitrag zu leisten, dass weniger Plastikabfälle in die Gewässer gelangen, wurde der Klasse 6 der Schule an der Ruhraue eine Patenschaftsurkunde überreicht. Olsbergs Bürgermeister Wolfgang Fischer lobte das Engagement der jungen Umweltschützerinnen und -schützer.

Dirigent Michael Lohmeier feilte mit den Musikerinnen und Musikern der 'Eintracht' während des Probewochenendes an den Stücken für das Frühlingskonzert am 4. Mai. Foto: MusikvereinGeografisch waren sie in unterschiedlichen Richtungen unterwegs - inhaltlich hatten sie aber das gleiche Ziel: Das Große Blasorchester und das Jugendorchester des Musikvereins „Eintracht“ Olsberg hatten sich auf den Weg gemacht, um sich bei ihren Probenwochenenden intensiv auf das kommende Frühlingskonzert vorzubereiten. Sowohl in Neuastenberg als auch in Willingen schallte Musik zum Thema „Vive la France“ durch die Gänge.

Viel Spaß hatte die junge Truppe zusammen. Foto: SpielmannszugNicht nur musikalisch hat sich der Spielmannszug Bigge-Olsberg auf die neue Saison vorbereitet: Auch trafen sich die Jugendlichen in der Sporthalle an der Ruhraue, um sich unter dem Motto „Fit für die Saison“ vorzubereiten. Hierzu hatten die Jugendwarte Marie Pape und Kathrin Hillebrandt einige Spiele und Aufgaben vorbereitet, die ein wenig der Fitness dienten, aber vor allem das Teambuilding fördern sollten. Der Spaß stand aber ganz oben diesem Tag. Wer Interesse am Musizieren hat und gerne beim Spielmannszug mitmachen möchte, kann sich mit den Jugendwarten Marie Pape und Kathrin Hillebrandt in Verbindung setzten oder dienstags ab 19:15 Uhr bei den Probeabenden im Feuerwehrgerätehaus in der Ramecke 11 in Bigge vorbeikommen

Alfred Wenke im Jahr 2009. Foto: Stadt OlsbergIm Alter von 80 Jahren ist Alfred Wenke am 13. März 2019 verstorben. Viele kannten ihn als Rektor der Städtischen Realschule Olsberg (heute Sekundarschule), die er von 1986 bis 1998 erfolgreich leitete. Auch unsere Redaktion wurde durch Alfred Wenke in Englisch und Geschichte unterrichtet. Man hat ihn sehr geschätzt und respektiert. Lesern des Heimatblattes "Strunzerdaal" war er als Verfasser von vielen historischen Rückblicken bekannt. Zahlreiche Recherchen aus dem Stadtarchiv u.a. aus der Geschichte des Amtes Bigge hatte er beigesteuert. Wir erinnern uns gerne an diese Persönlichkeit. Möge Alfred Wenke in Frieden ruhen!

v.r.n.l. Bürgermeister W. Fischer, Leiter der Feuerwehr M. Stappert, Stellv. Löschzugführer J. Hanfland, Ehrenlöschzugführer Alfred Rüther, Stellv. Wehrleiter S. Kesting, stellv. Wehrleiter S. Völmecke und Löschzugführer M. Bause. Foto: FeuerwehrIm Rahmen der Agathafeier beim Löschzug Bigge-Olsberg konnten wieder einige verdiente Kameraden für langjährige Dienstzeit geehrt werden. Eine Seltenheit war dabei eine Ehrung für 75 Jahre Feuerwehrdienst. Diese ging an den Ehrenlöschzugführer des Löschzuges Bigge-Olsberg, Alfred Rüther. Rüther trat 1944 in die damalige Löschgruppe Olsberg ein und wurde 1953 deren Löschgruppenführer. Beim Zusammenschluss der Feuerwehren Bigge und Olsberg wurde er Löschzugführer und seit dem Erreichen der Altersgrenze 1987 ist er Ehrenlöschzugführer. Diese besondere Ehrung wurde von Bürgermeister Wolfgang Fischer und dem Leiter der Feuerwehr Olsberg, Marc Stappert, vorgenommen. Bigge-Online gratuliert auch herzlich zu diesem Jubiläum!

Müssen sich nicht verstecken: Immer mehr junge Führungskräfte übernehmen Verant-wortung für die Zukunft des Josefsheims (von links: Tobias Middel, Maximilian Bannenberg, Leonie Köpp, Carina Vietze-Plaisier, Anne Lins und David Stute).  Foto: Mario Polzer

Sie sind jung, qualifiziert und motiviert – und sie gestalten die Zukunft des Unternehmens mit: Im Josefsheim Bigge übernehmen immer mehr junge Führungskräfte die Verantwortung für die zukünftige Gestaltung des Unternehmens. „Der demografische Wandel stellt uns bei der Personalgewinnung vor große Herausforderungen“, sagt Geschäftsführer Gerhard Freund. „Darauf möchten wir nicht nur reagieren, sondern diesen Wandel mit unserer Personalpolitik aktiv gestalten.“ Der Generationswechsel hat bereits begonnen. Anne Lins ist eine der jungen Führungskräfte im Josefsheim: 34 Jahre alt, Mutter von zwei Söhnen – und seit der Rückkehr aus ihrer zweiten Elternzeit im Herbst vergangenen Jahres Leiterin der Werkstatt für behinderte Menschen des Josefsheims. Davor hat sie mehrere Jahre in der Stabsstelle Unternehmensentwicklung gearbeitet. „Für mich ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wichtig“, sagt Anne Lins. „Ein Aspekt dabei ist, dass meine Kinder in die Kita Sonnenschein gehen.“