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aktuell rathaus250sDie Ortsvorsteher bekommen jetzt ein unkompliziertes Budget für kleinere Maßnahmen in ihren Ortsteilen. Welcher Ortsvorsteher kennt das nicht: Da ist man mit vielen freiwilligen Helfern mal wieder im Dorf unterwegs, um hier etwas zu reparieren oder dort etwas zu verschönern, und dann fehlt kurzfristig Material. Damit die Arbeit in solchen Fällen nicht zum Erliegen kommt oder erst beim Bauhof oder in der Verwaltung gefragt werden muss, wird jetzt das Prozedere vereinfacht. Um das ehrenamtliche Engagement zu unterstützen, hat der Ausschuss "Bildung, Sport und Freizeit" auf Antrag der CDU-Fraktion jetzt einstimmig beschlossen, dass jeder Ortsteil der Stadt Olsberg ab dem nächsten Jahr zunächst 1.000 Euro für die Pflege des dörflichen Gemeinschaftslebens und für Aktivitäten erhält.


„Wir haben bewusst für jeden Ort die gleiche Summe zur Verfügung stellen wollen“, so die Vorsitzende der CDU-Fraktion, Sabine Menke. „Der Aufwand ist in der Regel in allen Orten der gleiche. Aber gerade in den kleineren Dörfern im Stadtgebiet verteilt sich die Arbeit auf weniger Schultern.“

Mittel können auch angespart werden

Der Ausschuss hat die Modalitäten für die Förderung wie folgt konkretisiert: Nicht verausgabte Mittel können ins nächste Jahr übertragen und z.B. für größere Anschaffungen angespart werden. Die Verwendung der Mittel ist bis Mitte Februar des Folgejahres durch die Einreichung von Quittungen nachzuweisen. Bereits im letzten Jahr wurde der CDU-Antrag auf Erhöhung und Anpassung der Pflegevereinbarungen für die Unterhaltung der städtischen Grünanlagen genehmigt.

Der Antrag über die 1.000 Euro für alle Dörfer ist ein weiteres Element, das Ehrenamt zu stärken und Verwaltungsaufwand einzusparen. Den bisherigen Infrastrukturzuschuss, das sogenannte „Bänkegeld“, bekommen die Ortschaften auch weiterhin zusätzlich. Hier werden mit lediglich 500 Euro jährlich für das gesamte Stadtgebiet ehrenamtlich rund 100 Bänke instandgehalten.