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Die ersten Briefe sind verschickt, das Baulückenkataster rückt näher: Eigentümerinnen und Eigentümer von sofort bebaubaren Grundstücken in den Ortslagen Olsberg, Bigge, Brunskappel und Helmeringhausen bekommen in diesen Tagen Info-Post von der Stadt Olsberg. Die möchte eine Chance nutzen, um Bauwillige und Eigentümer von Baulücken zusammenzubringen.


Der Stadtrat hatte im Mai 2022 die Erstellung und Veröffentlichung eines Baulückenkatasters (wir berichteten) für die noch bebaubaren privaten Wohnbauflächen im Stadtgebiet beschlossen. In einem ersten Schritt sind nun die jeweiligen Grundstückseigentümer angeschrieben worden. Weil die Nachfrage nach Wohnbaugrundstücken spürbar ansteigt, sollen Grundstücke, für die Planungsrecht vorliegt und die sofort bebaubar sind, in einem Baulückenkataster aufgenommen werden.

Beschluss des Stadtrates

Dem Schreiben an die Eigentümer liegt auch ein Widerspruchsformular bei: Wer nicht möchte, dass sein Grundstück in der Baulandbörse erscheint, hat einen Monat Zeit, dies bei der Stadtverwaltung mitzuteilen. Für Grundstücke, für die kein Widerspruch eingelegt worden ist, sollen Steckbriefe mit den wichtigsten grundstücksbezogenen Informationen angelegt werden, die anschließend in der Baulandbörse im Internet erscheinen.

Steckbriefe der Grundstücke

Die Eigentumsverhältnisse werden nicht veröffentlicht und bleiben somit anonym. Interessierte können sich dann an die Stadtverwaltung wenden. „Das ist ein erster Schritt, den Baulandmarkt transparent zu machen, Baulücken zeitnah zu mobilisieren, zur nachhaltigen, städtebaulichen Entwicklung beizutragen, die zügige Bebauung von im Innenbereich liegenden Grundstücken voranzutreiben und den Außenbereich vor unnötiger Inanspruchnahme zu schützen“, erklärt Stefan Vorderwülbecke, Mitarbeiter der Stadt Olsberg, die Ziele des Baulandkatasters.