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Brilons Bürgermeister Dr. Christof Bartsch (li.) und Olsbergs Bürgermeister Wolfgang Fischer (re.) übergaben die gemeinsame Stellungnahme zum Rettungsdienst an Landrat Dr. Karl Schneider. Foto: HochsauerlandkreisFür den Erhalt der Notarztstandorte in Olsberg und Brilon setzen sich die Bürgermeister von Olsberg und Brilon, Wolfgang Fischer und Dr. Christof Bartsch, in einer Stellungnahme ein, die sie jetzt an den Landrat des Hochsauerlandkreises, Dr. Karl Schneider übergaben. Im aktuellen Entwurf des Rettungsdienstbedarfsplanes wird dargelegt, dass es Überschneidungen bei der Erreichbarkeit der Städte Brilon und Olsberg gibt und daher die Notwendigkeit der vorhandenen Notarztstandorte in Frage gestellt wird. Ein Gutachten sieht vor, die beiden Notarztstandorte an einen gemeinsamen, an der B7/B480 gelegenen Standort zwischen den beiden Städten zusammenzuführen.

Die Bruchstraße ist eine der größten Straßenbaustellen in der Stadt Olsberg in den letzten Jahren. Planauszug: olsberg.deDie Stadt Olsberg wird in den Jahren 2021 und 2022 eine umfangreiche Sanierung der Bruchstraße durchführen. Das hatte jetzt der Ausschuss Planen und Bauen mit breiter Mehrheit beschlossen. Planungen zu dem Projekt reichen bereits bis in das Jahr 2016 zurück. Allerdings hatte die Stadt Olsberg ihre Planungen zunächst zurückgestellt, da zwischenzeitlich das Land NRW das so genannte „Kommunalabgabengesetz“, in dem auch die Regelungen zu den Anliegerbeiträgen festgeschrieben sind, neu gefasst hat. Auf Basis der neuen rechtlichen Vorgaben des Landes NRW soll die Sanierung der Bruchstraße nun angegangen werden. Zwar würden nach wie vor Anliegerbeiträge fällig - das Land NRW habe aber ein Förderprogramm aufgelegt, das solche Kosten für Bürgerinnen und Bürger um 50 Prozent reduzieren soll. Für die Anlieger der Bruchstraße würde das bedeuten:

Ratssitzung am 18. März 2021. Foto: bigge-onlineAm Donnerstag, 18. März 2021, haben wir auch die Ratssitzung besucht. Nicht beiwohnen konnten wir allerdings einer wichtigen Entscheidung: Dem Beschluss des Verkaufs der Bildungswerkstatt - bzw. genauer gesagt von ca. 550 Quadratmetern des Schulgeländes, auf dem sich auch die Bildungswerkstatt befindet - an die Elisabeth-Klinik. Diesen Beschluss hat der Stadtrat gestern in nichtöffentlicher Sitzung einstimmig getroffen. Nach knapp 15 Monaten intensiver Diskussion gibt es nun kein "Zurück": Voraussichtlich während der Sommerferien soll dann die Bildungswerkstatt abgerissen werden. Die „8-bis-13-Uhr-Betreuung“ wird dann übergangsweise in den ehemaligen Kindergarten „Sonnenschein“ verlegt.

aktuell rathaus250Im Bereich der Oberen Sachsenecke soll ein neuer Parkplatz mit insgesamt 45 Stellplätzen für die Sekundarschule sowie die Grundschule Olsberg entstehen. Mit breiter Mehrheit hat Anfang März 2021 der Ausschuss Planen und Bauen die Stadtverwaltung beauftragt, eine entsprechende Ausführungsplanung zu erstellen, die dann Basis für Bauantrag und Ausschreibung sein könnte. Grundlage für die Planungen ist das neue Verkehrskonzept für die Obere Sachsenecke. Es regelt nicht nur die verkehrliche Anbindung des geplanten Convivo-Wohnparks sowie der weiteren Flächen des ehemaligen Krankenhaus-Grundstücks an die Sachsenecke, sondern soll auch die Erschließung der beiden Schulen sicherstellen.

Wir waren für euch in der Ausschusssitzung am 8. März 2021. Foto: bigge-onlineIn der Sitzung des Ausschusses "Bildung, Sport, Freizeit" ging es in der letzten Woche (08.03.2021) nicht nur um die Bigger Grundschule. Kurz wollen wir euch auch noch die anderen Themen zusammenfassen. Elisabeth Nieder, Leiteren des Fachbereichs 1 der Stadt Olsberg berichtete, dass für das neue Schuljahr 43 für die Sekundarschule vorliegen. Vier weitere würden noch erwartet, eventuell könnten es noch etwas mehr werden. Die digitalen Endgeräte, welche im November im Rahmen der Förderung durch das Land für die Schülerinnen und Schüler beauftragt wurden, sollen nun bis Ende März geliefert werden. Allerdings gab es zum Zeitpunkt der Sitzung weiterhin noch kein Ergebnis der Ausschreibung für die Geräte der Lehrerinnen und Lehrer. Somit lassen die Geräte noch auf sich warten. Die Ausschreibung läuft über den Städte- und Gemeindebund.