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logo stadt 2017 350Soll es ein eigenes Stadt-Ticket für Olsberg geben, mit dem Bürgerinnen und Bürger den Öffentlichen Personennahverkehr im Stadtgebiet zum „kleinen Preis“ nutzen können? Über diese Idee informierten sich jetzt die Mitglieder des Ausschusses Ordnung und Soziales. Die Entscheidung über ein solches Vorhaben könnte schon in der Ratssitzung am 12. September 2019 fallen. Die Regionalverkehr Ruhr-Lippe GmbH (RLG) hatte Anfang des Jahres ein so genanntes „BrilonTicket“ zusammen mit der Stadt Brilon eingeführt. „Wir sind sehr erfolgreich gestartet“, so Hauke Möller, Leiter des RLG-Verkehrsmanagements – zurzeit nutzen rund 60 Kundinnen und Kunden dieses Stadt-Ticket. Während es für Jugendliche und Senioren bereits viele Spar-Möglichkeiten bei Bus und Bahn gebe, „zahlt gerade die Mitte der Bevölkerung den vollen Preis“, so Hauke Möller. Hier könnte ein Stadt-Ticket ansetzen.

Förderbescheid überreicht: (v.li.) Ferdinand Aßhoff, Leiter der Abteilung Regionale Entwicklung, Kommunalaufsicht und Wirtschaft bei der Bezirksregierung Arnsberg, mit Bürgermeister Wolfgang Fischer und Hubertus Schulte, Leiter des Fachbereichs Bauen und Stadtentwicklung. Foto: Stadt OlsbergFerdinand Aßhoff, Leiter der Abteilung Regionale Entwicklung, Kommunalaufsicht und Wirtschaft bei der Bezirksregierung Arnsberg, überreichte jetzt einen Förderbescheid über gut 520.000 Euro an unseren Bürgermeister Wolfgang Fischer. Mit dieser Summe unterstützt das Land NRW die Umgestaltung von Marktplatz, einem Abschnitt der „Rutsche“ sowie von Mühlenufer und Dr.-August-Grüne-Weg. „Mit der Maßnahme, um die es jetzt geht, schaffen wir ein Bindeglied zwischen den bisherigen Umgestaltungsmaßnahmen an Bahnhofstraße und Kreisverkehr Markt zum Kurpark Dr. Grüne, der ebenfalls mit Unterstützung von Fördermitteln weiterentwickelt wird“, freut sich Wolfgang Fischer. Gleichzeitig markiert das Projekt den Schlussbaustein der Städtebauförderung für den Ortskern Olsberg. Mit der nun erhaltenen Landesförderung kann die Stadt Olsberg 60 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben für das Projekt decken.

Die Ortsvorsteher tauschten sich mit der Verwaltungsspitze im Rathaus aus. Foto: Stadt OlsbergSie sind gleichermaßen „nah dran“ am Geschehen in Dörfern und Ortsteilen der Stadt Olsberg wie auch im Rathaus: Ortsvorsteher sind ein Bindeglied zwischen Bürgerschaft und Stadtverwaltung. Um den engen Kontakt zu den Ortsteilen und ihren Bewohnern noch zu vertiefen, trafen sich jetzt die Ortsvorsteher aus dem Stadtgebiet sowie Vertreter der Stadtverwaltung unter der Leitung von Bürgermeister Wolfgang Fischer zum Austausch. Ein Thema dabei war das so genannte „Integrierte kommunale Entwicklungskonzept“, das Verwaltung und Bürgerschaft gemeinsam erarbeitet haben, um Konzepte für eine Weiterentwicklung zu entwerfen. Anfängliche Skepsis, so Andreas Rüther, im Rathaus verantwortlich für das IKEK, sei einer „positiven Erwartungshaltung gewichen“.

logo stadt 2017 350Mit breiter Mehrheit hat der Olsberger Stadtrat in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause den Nachtragshaushalt für das Jahr 2019 beschlossen. „Ich freue mich, dass wir aktuell Mehrbelastungen für die Bürgerinnen und Bürger vermeiden können“, so Bürgermeister Wolfgang Fischer, „und auch unser Ziel - der Haushaltsausgleich im Jahr 2022 – bleibt erreichbar.“ In dem Zahlenwerk von Stadtkämmerer Stefan Kotthoff stehen im Gesamtergebnisplan Erträgen von 36,16 Mio. Euro Aufwendungen von 38,99 Mio. Euro gegenüber. „Unterm Strich“ verbleibt - gemeinsam mit dem Finanzergebnis - ein Fehlbetrag von 3,28 Mio. Euro.

aktuell notizDie Arbeiten im Bereich "Untere Sachsenecke" gehen voran: In einem nächsten Schritt wird die Brücke in der Unteren Sachsenecke abgerissen. Daher steht sie auch den Fußgängern ab Montag, 15. Juli 2019, nicht mehr zur Verfügung. Als fußläufige Verbindung zwischen der Olsberger Innenstadt und dem Bereich Obere Sachsenecke samt der dortigen Schulen empfiehlt die Stadtverwaltung den Passanten dann das Mariengässchen. Die Stadt Olsberg bittet alle Verkehrsteilnehmer/innen um Verständnis.