Bigge onLine

logo stadt 2017 350Mit breiter Mehrheit hat der Olsberger Stadtrat in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause den Nachtragshaushalt für das Jahr 2019 beschlossen. „Ich freue mich, dass wir aktuell Mehrbelastungen für die Bürgerinnen und Bürger vermeiden können“, so Bürgermeister Wolfgang Fischer, „und auch unser Ziel - der Haushaltsausgleich im Jahr 2022 – bleibt erreichbar.“ In dem Zahlenwerk von Stadtkämmerer Stefan Kotthoff stehen im Gesamtergebnisplan Erträgen von 36,16 Mio. Euro Aufwendungen von 38,99 Mio. Euro gegenüber. „Unterm Strich“ verbleibt - gemeinsam mit dem Finanzergebnis - ein Fehlbetrag von 3,28 Mio. Euro.

aktuell notizDie Arbeiten im Bereich "Untere Sachsenecke" gehen voran: In einem nächsten Schritt wird die Brücke in der Unteren Sachsenecke abgerissen. Daher steht sie auch den Fußgängern ab Montag, 15. Juli 2019, nicht mehr zur Verfügung. Als fußläufige Verbindung zwischen der Olsberger Innenstadt und dem Bereich Obere Sachsenecke samt der dortigen Schulen empfiehlt die Stadtverwaltung den Passanten dann das Mariengässchen. Die Stadt Olsberg bittet alle Verkehrsteilnehmer/innen um Verständnis.

Gemeinsam mit Ortsvorsteher Winfried Henke (li.) und Einwohnern nahm Bürgermeister Wolfgang Fischer (2. v. li.) jetzt die neue E-Bike-Ladestation in Helmeringhausen in Betrieb. Foto: Stadt OlsbergEnergie für Einheimische, für Besucher – vor allem aber für zwei Orte: In Helmeringhausen und Bruchhausen hat die Stadt Olsberg neue E-Bike-Ladestationen in Betrieb genommen. Davon profitieren werden aber nicht nur die Nutzer der immer beliebter werdenden Zweiräder mit „Elektro-Unterstützung“. Auch für die Orte selbst sollen sich neue Möglichkeiten ergeben. Bis zu vier E-Bikes gleichzeitig können an den neuen Stationen geladen werden, erläutert Elmar Trippe, Mitarbeiter im Fachbereich Bürgerservice, öffentliche Ordnung, Soziales der Stadt Olsberg. Die Ladestationen waren ein Wunsch, der in den beiden Orten im Rahmen des IKEK-Prozesses geäußert worden war.

Der ursprüngliche Brückenplan. Plan: Stadt OlsbergEinige Themen bewegen zur Zeit die Lokalpolitik. Eines davon ist die Brücke in die Ruhraue. Hier wurde die Ausschreibung ausgesetzt, da die Angebote den eigentlich anvisierten Kostenrahmen deutlich überschreiten (wir berichteten). Ein Fall für „bigge-online fragt nach“, um von der Stadt Olsberg etwas mehr über die Hintergründe und weiteren Planungen zu erfahren. Im Vorfeld der Ausschreibung wurde der ursprünglich veröffentliche Plan noch etwas modifiziert: Die Palisadenhöhe der Brücke wurde reduziert und auf eine Vorführung der Palisaden im Bereich des Bildstocks sollte verzichtet werden.

Die geplante Brücke in die Ruhraue. Plan: Stadt Olsberg www.olsberg.de/_rathaus/117100100000022144.phpDer neue und moderne Kneipp-Erlebnispark in Olsberg nimmt Stück für Stück Form an – an zahlreichen Stationen laufen die Arbeiten bereits auf Hochtouren. Eine Station allerdings wird voraussichtlich noch etwas auf sich warten lassen: Für die geplante Brücke in den Bigger Ruhrauen sucht die Stadt Olsberg nun nach Wegen für eine möglichst wirtschaftliche Umsetzung. Denn die Ausschreibung hat gezeigt, dass man mit den durch das Planungsbüro angegebenen 250.000 Euro nicht auskommen würde. Die 28 Meter lange, bogenförmige Brücke soll in den Bigger Ruhrauen zum westlichen Wendepunkt des Kneipp-Aktivweges werden, der die einzelnen Stationen verbindet. Geplant sind Geländer aus Palisadenelementen, die mit schmalen Blickdurchlässen die Aufmerksamkeit fokussieren sollen.