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Das Gewerbegebiet Ramecke aus der Vogelperspektive. Foto: bigge-onlineEine Neuigkeit verkündete Bürgermeister Wolfgang Fischer am Rande der Einweihung der neuen Drehleiter: in den nächste Tagen wird der Kaufvertrag für ein Grundstück unterzeichnet, der den Weg freimacht für einen neuen Standort des Feuerwehrhauses - ebenfalls in der Ramecke. Somit verbleibt der Löschzug in der räumlichen Mitte von Bigge und Olsberg.

Unansehnliche Brache vor der Grundschule. Bildungswerkstatt und auch das Vordach stehe nicht mehr. Die Schotterfläche ist abgesperrt. Eigentlich hätte das Vordach gesichert werden sollen. Es wurde beim Abriss jedoch beschädigt und keine Alternative geschaffen. Foto: bigge-onlineZur Umsetzung des pädagogischen Konzepts der Grundschule Bigge gibt es - abgesehen von der Gründung eines Arbeitskreises - derzeit keinen neuen Stand. Jedoch gibt es neue Informationen, die den Unmut vieler Bürgerinnen und Bürger über das Vorgehen weiter unterstützen: Auf dem Portal "Frag den Staat" kann eine Anfrage zum Kaufvertrag der Bildungswerkstatt verfolgt werden. Und auch das Gutachten mit der Kaufpreisschätzung ist dort nachzulesen. Das etwa 540 Quadratmeter große Grundstück und die dazugehörige Bildungswerkstatt wurden zu einem Preis von 150.000 Euro an die Elisabeth-Klinik verkauft - bei einer Kaufpreisschätzung von 195.000 Euro. Neben der Problematik, dass die Klinik den geplanten Anbau weiterhin auf Eis gelegt hat und für die Grundschule keine Lösung in Sicht ist, ruft nun auch dieser Kaufpreis Kritik hervor.

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Die Stadt Olsberg konnte das Haushaltsjahr 2021 deutlich besser abschließen als erwartet. Das jedenfalls sieht der Entwurf des Jahresabschlusses 2021 vor, der jetzt in der Sitzung des Stadtrates eingebracht wurde. So schließt die Gesamtergebnisrechnung mit einem Plus von rund 3,29 Mio. Euro ab. Im Plan-Ansatz wurde noch ein Defizit von 236.000 Euro erwartet. „Ein sehr erfreuliches Ergebnis“, bewertet Stadtkämmerer Stefan Kotthoff die Situation - gleichzeitig zeige sich aber auch, wie schwierig eine Haushaltsplanung in Zeiten der Corona-Pandemie sei.

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Die Behinderten-Interessen-Vertretung (BIV) Olsberg wird künftig auch im Ausschuss Planen und Bauen vertreten sein: Einstimmig wählten jetzt die Mitglieder des Stadtrates den BIV-Vorsitzenden Daniel Albers zum sachkundigen Einwohner für das Gremium. Damit kann Daniel Albers nun beratend an den Sitzungen des Ausschusses Planen und Bauen teilnehmen.

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Die Stadt Olsberg wird ihr Verfahren, einen sachlichen Teilflächennutzungsplan Windenergie aufzustellen, weiter ruhen lassen. Das hat jetzt der Stadtrat mit breiter Mehrheit entschieden. Statt dessen soll gemeinsam mit den anderen HSK-Kommunen versucht werden, die eigenen Vorstellungen zum Ausbau der Windkraft in der Region künftig in die Regionalplanung einzubringen. Hintergrund für diese Entscheidung: Die Bundesregierung hat neue rechtliche Rahmenbedingungen für den Ausbau der Windenergie im Binnenland gesetzt. Zentrale Änderung: Die Umsetzung der neuen Rechtslage soll über die Regionalpläne erfolgen – und nicht mehr wie bislang über kommunale Flächennutzungspläne.