Unterbringungssituation deutlich entspannt: Stadt Olsberg löst Flüchtlings-Unterkunft auf

Darüber hat die Stadtverwaltung jetzt den Wulmeringhauser Ortsvorsteher Markus Rüther sowie den örtlichen Ratsvertreter Ralph Menke informiert. Die Zahl der Zuweisungen geflüchteter Menschen in die Stadt Olsberg sei in der vergangenen Zeit stark zurückgegangen. Gleichzeitig haben andere Geflüchtete das Stadtgebiet verlassen, so dass sich die Unterbringungssituation deutlich ruhiger präsentiere als noch vor einem Jahr.
15 Personen werden anderweitig untergebracht
Bürgermeister Wolfgang Fischer: „Deshalb wäre es nicht sinnvoll, die Unterkunft in Wulmeringhausen weiter aufrecht zu erhalten.“ Fünfzehn Menschen, die zuletzt noch in dem früheren Schullandheim gelebt haben, werden in anderen Unterkünften im Stadtgebiet untergebracht.
Gleichwohl sei das ehemalige Schullandheim seit 2023 ein wichtiger Baustein für die Unterbringung Geflüchteter im Olsberger Stadtgebiet gewesen, betont Bürgermeister Fischer: „Weil wir unsere gesetzlichen Aufgaben erfüllen wollten und mussten sowie Menschen nicht obdachlos werden sollten, mussten wir die Unterbringungskapazitäten erweitern.“ Der Wohnungsmarkt sei zu diesem Zeitpunkt erschöpft gewesen, freie Wohnungen nicht mehr verfügbar, um dort geflüchtete Menschen unterzubringen.
Dank für den fairen Umgang
Wolfgang Fischer dankt insbesondere den Bürgerinnen und Bürgern von Wulmeringhausen für ihren fairen Umgang mit den geflüchteten Menschen. Das Zusammenleben im Ort habe sich erfreulicherweise sehr spannungsfrei gestaltet, stellt Bürgermeister Fischer fest: „Das hat gut geklappt – und dafür muss man auch mal Danke sagen.“ Die Aufgabe der Gemeinschaftsunterkunft sei nun der folgerichtige Schritt, nachdem sich die Situation um die Unterbringung geflüchteter Menschen im Stadtgebiet so deutlich entspannt habe.



