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Schaubild: Land NRWNach Auffassung der Landesregierungen von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland ist unter Beachtung regionaler Besonderheiten ein möglichst geschlossenes Vorgehen der staatlichen Ebenen im Umgang mit der Corona-Virus-Pandemie von zentraler Bedeutung für die Akzeptanz politischer Entscheidungen. Im Sinne eines gemeinsamen Vorgehens haben sich die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz sowie der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und dem Saarland darauf verständigt, ab dem 27. April die bisherige dringende Empfehlung im ÖPNV und beim Einkaufen eine Mund-Nasen-Bedeckung bzw. eine sogenannte Alltagsmaske zu tragen, in eine Pflicht zu überführen.

Ein Teil des Berufskollegs Olsberg. Foto: bigge-onlineDie fünf Berufskollegs des Hochsauerlandkreises stehen am Donnerstag, 23. April 2020, vor großen Herausforderungen. Sie müssen den Erlass des Landes NRW umsetzen und starten mit geschätzt 2.000 von insgesamt rund 8.600 Schülern wieder den Unterricht. An den Berufskollegs besteht für die Abschlussjahrgänge der vollzeitschulischen Bildungsgänge und der Bildungsgänge der dualen Berufsausbildung die Schulpflicht. Nach den bisherigen Vorgaben des Düsseldorfer Schulministeriums erwarten die Schulleitungen ab dem 4. Mai sogar einen kompletten Schulbetrieb. Wie groß die Herausforderungen für die Berufskollegs Berliner Platz, Am Eichholz (beide Arnsberg), Meschede, Olsberg und Brilon sind, wurde während eines Gespräches aller Schulleitungen mit dem Kreisgesundheitsamt, der Schulverwaltung und dem Gebäudemanagement am Montagnachmittag, 20. April, in der Aula des Berufskollegs Meschede klar, so der Hochsauerlandkreis:

Foto: bigge-onlineDas Rathaus der Stadt Olsberg bleibt bis einschließlich 3. Mai 2020 weiterhin für den Publikumsverkehr geschlossen. Damit möchte die Stadt Olsberg - ebenso wie die elf weiteren Kommunen im Hochsauerlandkreis - durch Reduzierung persönlicher Kontakte ihren Beitrag leisten, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind selbstverständlich trotzdem im Dienst und kümmern sich weiterhin um die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger. Sollte für ein Anliegen eine persönliche Vorsprache zwingend notwendig sein, ist eine telefonische Kontaktaufnahme mit dem/der Ansprechpartner/in vorab zwingend erforderlich. In dem Telefonat wird dann auch geklärt, ob ein persönlicher Termin tatsächlich erforderlich ist oder das Anliegen auf einem anderen Weg erledigt werden kann. Wie es ab Montag, 4. Mai, weitergeht, wird gemeinsam mit den elf weiteren Kommunen im HSK beraten.

hsk logo 2020kDie Zentrale Reststoffdeponie in Meschede-Frielinghausen, die Müllumladestationen Brilon (einschließlich Kompostwerk), Marsberg, Arnsberg-Müschede und Winterberg haben ab Donnerstag, 23. April 2020, für private Anlieferungen wieder geöffnet. Die Entsorgung von Bioabfällen am Kompostwerk auf der Hellefelder Höhe bleibt weiterhin möglich. Für alle Abfallentsorgungsanlagen gelten die bekannten Öffnungszeiten. Auch hier gelten die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln. An den ersten Öffnungstagen kann es daher zu längeren Wartezeiten kommen. Die RABE-Anlage in Meschede-Enste bleibt vorerst für private Anlieferungen geschlossen, da hier organisatorische Gründe eine Annahme dieser Abfälle derzeit nicht erlauben.

hsk logo 2020kDer Hochsauerlandkreis hat zum Mittag die aktuellen Corona-Zahlen gemeldet: "Die Zahlen entwickeln sich, wie bereits in den vergagenen Tagen, positiv", so der Kreis. Am Mittwoch, 22. April 2020 (Stand 9 Uhr), gab es 352 Genesene (+ 17 gegenüber dem Vortag), 185 Erkrankte (- 15) sowie 13 Tote in Verbindung mit einer Corona-Infektion. Von den Erkrankten werden zwölf stationär behandelt (zwei intensiv). Die Zahl aller bestätigten Erkrankten beträgt 550. Somit gab es lediglich 2 Neuerkrankungen.