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Aufgrund des Hygienekonzeptes alle mit Maske: Bürgermeister Wolfgang Fischer (l.) verabschiedete die scheidenden Ortsvorsteher Talat Durguter, Karl-Josef Steinrücken, Dominik Beule und Karl-Josef Busch. Foto: bigge-onlineUnser Bigger Ortsvorsteher Kalli Fischer und sein Olsberger Pendant, Sabine Bartmann, wurden bereits vor gut zwei Wochen in ihre Ämter eingeführt. Neu im Bund der Ortsvorsteher ist nun Stephan Hoevels für Elleringhausen. Er wurde in der letzten Ratssitzung am 17. Dezember gewählt. Das Vorschlagsrecht für Elleringhausen lag bei der SPD. In dieser Sitzung des Rates wurden nun auch die scheidenden Ortsvorsteher verabschiedet. Ortsvorsteher seien das Bindeglied zwischen Rathaus und Bürgerschaft, „Kümmerer“ vor Ort und oft erste Ansprechpartner für Vereine und Gruppen: Die Ortsvorsteher erfüllen in der Stadt Olsberg eine wichtige Aufgabe, so die Stadt Olsberg. Die vier ausscheidenden "OVs" erhielten eine Urkunde und einen Gutschein für die Fachwelt Olsberg.

Da die Konzerthalle zum Impfzentrum wird, tagt der Olsberg Stadtrat in der Schützenhalle Bigge. Foto: bigge-onlineBei nur einer Gegenstimme verabschiedete der Stadtrat in seiner Sitzung am vergangenen Donnerstag, 17. Dezember 2020, den Haushalt für das Jahr 2021. Investitionen von gut 6,6 Millionen Euro führt das 477 Seiten starke Haushaltsbuch auf (kann im Ratssystem nachgelesen werden – nach Vorlage 119/2020 suchen), das unter dem Strich einen ausgeglichenen Haushalt verzeichnet. Dadurch kann die Stadt nach mehreren Jahren die Haushaltssicherung verlassen. Das ist allerdings nur eine Seite der Medaille, denn der Haushalt enthält sogenannte „Coronabedingte Mindereinnahmen“ - eine Buchungsposition, die es Kommunen in NRW ermöglicht, Einnahmeausfälle als Erträge zu buchen. „Wir waren auf einem guten Weg. Letztes Jahr konnten noch rund 1 Millionen Euro getilgt werden – und dann kam Corona“, so CDU-Fraktionsvorsitzende Sabine Menke in ihrer Haushaltsrede. Sie machte darauf aufmerksam, dass die Nutzung der Bilanzierungshilfe zum Ausgleich der coronabedingten Belastungen für den städtischen Haushalt lediglich eine Buchungsposition sei:

Die Bildungswerkstatt soll nun verkauft werden. Foto: bigge-onlineDer Olsberger Stadtrat hat sich bezüglich der Bigger Grundschule entschieden: Bei der Sitzung des Rates, die wir am 17. Dezember 2020 in der Bigger Schützenhalle für euch verfolgt haben, wurde einstimmig beschlossen, „ein im modernen Schulbau erfahrenes Architekturbüro zu beauftragen, eine erste bautechnische Bestandsanalyse sowie eine Realisierungsstudie mit Varianten und Kostenschätzungen durchzuführen.“ Dabei geht es darum, ob bzw. wie das neue pädagogische Konzept für die drei Offenen Ganztagsschulen, welches in der letzten Ausschuss-Sitzung „Bildung, Sport, Freizeit“ (wir berichteten) vorgestellt wurde, auch baulich umgesetzt werden kann. In den Grundschulen Olsberg und Bruchhausen ist das Konzept recht problemlos umzusetzen. In Bigge werden hingegen umfangreiche Maßnahmen notwendig sein. Auch entschied der Rat, dass die Stadtverwaltung mit der Elisabeth-Klinik über den Verkauf der Bildungswerkstatt verhandeln soll.

Ein Blick auf den Bereich um Grundschule und Klinik. Luftbild: bigge-onlineDer Stadtrat tagt zum letzten Mal in diesem Jahr am Donnerstag, 17. Dezember 2020, um 17:00 Uhr in der Bigger Schützenhalle. Es stehen noch zahlreiche Punkte auf der Tagesordnung. Darunter auch die Entscheidung über die Beauftragung der Verwaltung, mit einem im modernen Schulbau erfahrenen Architekturbüro eine erste bautechnische Bestandsanalyse sowie eine Realisierungsstudie mit Varianten und Kostenschätzungen durchzuführen." Dabei geht es um das pädagogische Raumkonzept der Grundschule Bigge. Weiterhin hatte Bürgermeister Wolfgang Fischer angekündigt, dass in nichtöffentlicher Sitzung eine Absichtsentscheidung zum Verkauf der Bildungswerkstatt getroffen werden solle (siehe unser Bericht "Neue Planungen: Wird die Grundschule Mieter in einem Neubau der Klinik?").

Die Ausschusssitzung am 10. Dezember 2020 fand in der Bigger Längshalle statt. Foto: bigge-onlineIm Ausschuss „Bildung, Sport, Freizeit“ wurde am vergangenen Donnerstag, 10. Dezember 2020, nicht nur über die Grundschulen gesprochen. Ein Bike-Park soll kommen: Über das Städtebauförderprogramm zur Förderung von Sportstätten soll dieser gefördert werden. Der Bikepark soll am Ruhrtalradweg entstehen im Bereich der Talstraße in Bigge. „Wir müssen den Weg gehen, um für Kinder und Jugendlichen einen Raum der Bewegung zu schaffen“, so Ratsmitglied Jeannette Friedrich, die selbst eine Radsportgruppe leitet. Der Wunsch aus den Ortsteilen wäre eine Vernetzung über Radwege. Einstimmig wurde der Beschlussvorschlag beschlossen, der dem Rat empfiehlt, die Verwaltung mit der Beantragung der Fördermittel zu beauftragen. Es standen aber noch weitere Themen auf der Tagesordnung: