logo_stadt-150Die Energiewende findet vor Ort statt - „und mit dem Thema Windkraft können wir das positiv beeinflussen“, unterstreicht Bürgermeister Wolfgang Fischer. Die Mitglieder des Ausschusses Planen und Bauen informierte die Stadtverwaltung jetzt über den aktuellen Sachstand in Sachen Windenergie.
 
Das Fazit: Neun Standorte sind in der engeren Wahl, bei denen die jeweiligen Eigentümer oder beauftragte Projektentwickler beantragt haben, Windvorrangflächen auszuweisen. Dies wäre der erste Schritt, um die rechtlichen Voraussetzungen für den Bau von Windrädern zu schaffen. Aufgabe der Politik ist es nun, Kriterien zu bestimmen, die dann einen Rahmen für die Windkraft-Nutzung in der Stadt Olsberg bilden sollen.

Dabei müssten sowohl die technischen Möglichkeiten, aber auch forstliche Aspekte und der Landschaftsschutz berücksichtigt werden, so Hubertus Schulte, Leiter des Fachbereichs Bauen und Stadtentwicklung. Die Stadtverwaltung hatte das Gespräch mit dem Regionalforstamt Soest-Sauerland sowie der Unteren Landschaftsbehörde des Hochsauerlandkreises gesucht. Ergebnis: Mit Blick auf das Landschaftsbild, aber auch die ökologische Wertigkeit dieser Flächen sehen die Fachbehörden einige der möglichen Standorte kritisch - „das heißt aber nicht automatisch, dass eine Nutzung dort von vornherein unmöglich ist“, so Hubertus Schulte.

Insgesamt, so die Untersuchungen der Stadtverwaltung, seien an den insgesamt neun Standorten zwischen Esshoff und der südlichen Stadtgrenze bei Altenfeld theoretisch bis zu 60 Windräder denkbar. Allerdings: „Das wäre eindeutig zu viel für die Stadt Olsberg“, machte Bürgermeister Wolfgang Fischer klar. Deshalb gelte es, ein schlüssiges Gesamtkonzept für die Windkraft-Nutzung zu erarbeiten. Darin könne zum Beispiel eine mögliche Höchstzahl der Windräder festgeschrieben werden, aber auch eine Strommenge, die man im Stadtgebiet per Windkraft erzeugen möchte. Ausschussvorsitzender Alfred Metten machte deutlich, dass an dieser Stelle die Politik gefragt sei: „Wir müssen als Rat entscheiden, wo wir hin wollen.“

Ein wichtiger Punkt sei auch, ob an den möglichen Standorten die Eigentümer der Anlagen „an einem Strang“ ziehen. Hubertus Schulte: „In einigen Bereichen haben sich die Eigentümer bereits gefunden, in anderen besteht dagegen noch Gesprächsbedarf.“ Funktionierende Betreibergesellschaften könnten in einem Gesamtkonzept zu einem wichtigen Punkt werden - ebenso wie Transparenz gegenüber der Bürgerschaft. Wolfgang Fischer: „Wir wollen in der Stadt Olsberg eine breite Akzeptanz gegenüber dem Thema Windkraft erreichen.“ Gleichzeitig gehe es auch um Modelle, an denen Stadt und Bürgerschaft teilhaben können - Bürgermeister Fischer: „Wir als Stadt Olsberg wollen nicht nur von der Gewerbesteuer profitieren.“ Die Windkraft sei eine Möglichkeit, neben umweltfreundlicher Energie auch noch Wertschöpfung vor Ort zu erzeugen.

Bislang, so das Resümee des Stadtoberhauptes, registriere man ein riesiges Interesse an der Windkraft-Nutzung im Stadtgebiet. Man wolle sich jedoch beim weiteren Vorgehen nicht unter Druck setzen lassen: „Rechtssicherheit geht vor Schnelligkeit.“ Gleichzeitig sei die Windkraft eine Riesen-Chance sowohl für die Stadt Olsberg wie auch für die Bürgerschaft: „Unsere Aufgabe ist es nun, gute und vernünftige Rahmenbedingungen für deren Ausbau zu entwickeln.“

 

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