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Ausschnitt des Plakats des Museums der Stadt Marsberg.Der Kulturring Olsberg lädt in Zusammenarbeit mit dem Museum der Stadt Marsberg zu einer kombinierten Wander- und Ausstellungsführung vom Bahnhof in Niedermarsberg zum Museum der Stadt Marsberg in Obermarsberg ein. Dort wird die überregional bedeutsame Ausstellung „Mit Schwert und Kreuz - Karl der Große - Sachsen & die Eresburg“ besichtigt. Treffpunkt ist am 23. Oktober um 13:10 Uhr der Bahnhof in Niedermarsberg (Anreise sowohl mit Pkw als auch mit der Deutschen Bahn möglich) oder nach Absprache auch das Museum in Obermarsberg. Über den Geopfad Marsberg geht die kulturhistorische Wanderung zum Museum und wieder zurück. Der insgesamt ca. 6,5 Kilometer lange Weg mit 13 Stationen stellt die Gegebenheiten der Gesamtentwicklung Marsbergs anhand sichtbarer Zeugnisse der Landschafts- und Kultur- und Bergbaugeschichte dar.


Plakat des Museums der Stadt Marsberg.Wandern auf dem Geopfad Marsberg heißt: fantastische Aussichten in unterschiedlichste Landschaften und geologische Aufschlüsse; Einblicke in eine einzigartige Geschichte; Besuch herausragender historischer Bauwerke und Zeugnisse eines 1400 Jahre alten Kupferbergbaus mit Besucherbergwerk.

Ausstellung im Museum

Im Jahre 772 eroberte Karl der Große die sächsische Eresburg. Die über 30 Jahre dauernden Sachsenkriege endeten mit der Eingliederung des sächsischen Siedlungsraumes in das fränkische Reich. Die Unterwerfung der Sachsen hatte enorme Auswirkungen auf das politische, wirtschaftliche, gesellschaftliche und kulturelle Leben. Die Spuren des fränkischen Einflusses lassen sich in der Region bis heute finden.

In der Ausstellung veranschaulichen archäologische Fundstücke das von Landwirtschaft und Bergbau geprägte Leben zur Karolingerzeit. Texte geben Informationen über den langen Missionskrieg gegen die Sachsen. Sie zeigen, wie beschwerlich selbst für die Führungsschicht ein Leben im Sattel war, denn der Herrscher war zur Sicherung seiner Herrschaft mit seinem Gefolge ständig auf Reisen. Über Karls verschiedene Frauen und seine etwa 18 Kinder können sich die Besucher ebenso informieren wie über Karls Bestrebungen, das Bildungssystem zu reformieren. Auch über ein Treffen mit Folgen, die Begegnung von Karl und Papst Leo III im hiesigen Raum, kann man sich informieren.

Die Führung durch die Ausstellung wird der Leiter des Museums, Heiner Duppelfeld, der als ehemaliger Lehrer des Petrinums auch noch vielen Olsberger Schülerinnen und Schülern ein Begriff ist, durchführen. Anmeldungen werden unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erbeten.